SGV-Abteilung Balve rückt die "Sieben Jungfrauen" ins Blickfeld der Wanderer
In knapp drei Monaten öffnet die Landesgartenschau in Hemer ihre Pforten. Höchste Eisenbahn also, die nächste Station des Walderlebnispfades zwischen Balve und Hemer aufzubauen. Diesmal hat der Sauerländische Gebirgsverein die Sache in die Hand genommen.
Wer auf der Sauerland Waldroute in Höhe der Burg Klusenstein das Hönnetal verlässt, nimmt bislang nur beiläufig auch die bizarre Felsformation auf der gegenüberliegenden Seite des Tals wahr. Damit sich jeder Wanderer eingehend über das wilde Kalksteinwunder „Sieben Jungfrauen" informieren kann, beteiligt sich die Balver Abteilung des Sauerländischen Gebirgsvereins mit einer „Felsglotze" am Balver „Weg in Nachbars Garten".
Rund 15 Stunden hat SGV-Mitglied Peter Korbel bereits nach Feierabend in der Werkstatt seines Arbeitgebers Johannes Rüth gearbeitet, um das Holzgestell in Form zu bringen, mit der demnächst der Blick des Wanderers auf die sagenumwobenen Felsen gelenkt werden soll. Mit Kreissäge, Hobelmaschinen und Tischfräse rückte er dem wetterfesten Douglasienholz auf den Leib, um den Schaukasten im original 16:9-Breitbildformat zu fertigen. Danach erhielt die Glotze noch eine klare Grundierung, die die Haltbarkeit noch verbessert.
Ergänzend zum Fernblick liefert das Exponat auch noch detaillierte Fakten zum geologischen Hintergrund der Felsformation. Die Zusammenfassung der Fachinformationen und die Erstellung des Schildes hat Ingo Fuhrmann in die Hand genommen. Frank Levermann, Inhaber der Firma Joseph Blüggel, hat zudem kostenlos Eisenstützen für das Fundament gefertigt, in dem der Bauhof der Stadt Balve die Felsglotze in den kommenden Tagen an der Waldroute aufstellen wird.
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